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Ein Drehtag, 20 Clips: So holt ihr das Meiste aus eurem Videomaterial

DRDaniel Remmers · Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ein Video drehen und dann ist Schluss? Das ist teuer und verschenkt viel. Wer den Drehtag gut plant, bekommt daraus Reels für Wochen, ein Video für die Website, Anzeigen und Fotos. So arbeiten wir zum Beispiel für Deichbrise: Seit 2019 sind auf diese Weise mehr als 1.000 Ads entstanden.

1.000+Ads für Deichbrise seit 2019
4 Std.Dreh, im Schnitt Content für 6 Wochen
9:16 + 16:9hochkant und quer aus einem Dreh

Das Prinzip: einmal drehen, vielfach nutzen

Der teuerste Teil eines Videos ist der Drehtag: Anfahrt, Aufbau, Licht und die Zeit eurer Mitarbeiter. Der Schnitt ist im Vergleich günstig. Deshalb lohnt es sich, am Drehtag mehr Material zu sammeln, als ein einzelnes Video braucht, und es danach in viele Formate zu schneiden.

Was aus einem Drehtag werden kann

  • Ein Imagefilm oder Recruiting-Video von 60 bis 90 Sekunden für Website und YouTube
  • Reels und Stories von 10 bis 30 Sekunden, jedes mit einer eigenen Aussage
  • Anzeigen-Varianten mit unterschiedlichen Einstiegen, um zu testen, was am besten läuft
  • Fotos für Website, Stellenanzeigen und Social Media
  • Kurze Clips als bewegte Bilder auf der Website

So plant ihr den Drehtag richtig

  1. Themen vorher sammelnWelche Fragen stellen eure Kunden immer wieder? Was macht euren Betrieb aus? Jede Antwort kann ein eigener Clip werden. Eine Liste mit zehn Themen reicht für den Anfang.
  2. Hochkant und quer mitdenkenReels brauchen 9:16, Website und YouTube 16:9. Wir drehen so, dass beides aus dem Material entstehen kann, und filmen wichtige Szenen notfalls doppelt.
  3. Kurze Aussagen drehenLieber zehn Antworten mit je einem Gedanken als ein langes Interview. Kurze, abgeschlossene Aussagen lassen sich später frei kombinieren.
  4. Viel Arbeitsalltag filmenHände bei der Arbeit, Maschinen, Kunden, das Team in der Pause. Diese Bilder füllen später jede Lücke und machen aus einer Aussage ein lebendiges Video.
  5. Varianten für Anzeigen einplanenBei Anzeigen zählen die ersten Sekunden. Mehrere Einstiege für dieselbe Aussage geben euch Material zum Testen.
So machen wir es bei Deichbrise: Wir drehen regelmäßig und schneiden daraus viele Varianten für Anzeigen. KI hilft uns im Schnitt, etwa bei Untertiteln und Formaten. Was vor der Kamera passiert, bleibt echt.

Wie oft sollte man drehen?

Für regelmäßige Social-Media-Beiträge hat sich ein fester Rhythmus bewährt, zum Beispiel ein Drehtag pro Quartal. So bleiben die Inhalte aktuell, und ihr müsst euch nicht jede Woche neu um Content kümmern.

Kurz zusammengefasst

  • Der Drehtag ist teuer, der Schnitt vergleichsweise günstig.
  • Themen vorher sammeln, kurze Aussagen drehen.
  • Hochkant und quer von Anfang an mitdenken.
  • Ein fester Drehrhythmus spart Zeit und Nerven.
Ihr wollt mehr aus eurem nächsten Dreh holen?Wir planen den Drehtag so, dass Content für Wochen dabei herauskommt.
Drehtag planen
Fragen

Kurz beantwortet (FAQ)

Wie viele Clips entstehen aus einem Drehtag?

Das hängt von Planung und Themen ab. Bei uns ergeben vier Stunden Dreh im Schnitt Content für sechs Wochen.

Dürfen wir das Material später selbst nutzen?

Ja. Ihr bekommt die vollen Nutzungsrechte an den fertigen Videos und Fotos, auch nach Ende der Zusammenarbeit.

Bekommen wir auch die Rohdaten?

Auf Wunsch ja, gegen Aufpreis.

Dreht ihr für Reels und Website getrennt?

Nein, meist reicht ein Drehtag. Wir planen von Anfang an, welche Szenen hochkant und welche quer gebraucht werden.

Setzt ihr KI ein?

Ja, im Schnittraum: für Varianten, Untertitel und Formate. Vor der Kamera stehen echte Menschen aus eurem Betrieb.

Übernehmt ihr auch das Posten?

Ja, auf Wunsch planen und posten wir die Beiträge und werten sie aus.