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Website-Check in 15 Minuten: 10 Punkte zum Selbstprüfen

DRDaniel Remmers · Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ob eure Website Kunden bringt oder vertreibt, merkt ihr oft erst, wenn Anfragen ausbleiben. Mit diesen zehn Punkten prüft ihr in einer Viertelstunde selbst, wo es hakt. Ihr braucht nur euer Handy, einen Laptop und einen ehrlichen Blick.

10 Punktein 15 Minuten selbst prüfen
2,5 Sek.Zielwert von Google, bis der größte Inhalt steht
Kostenlosalle Werkzeuge in diesem Check

Die 10 Punkte

  1. Am Handy öffnenÖffnet eure Website auf dem Smartphone. Ist alles lesbar, ohne zu zoomen? Lassen sich Menü und Buttons mit dem Daumen treffen?
  2. Die Fünf-Sekunden-FrageZeigt die Startseite jemandem, der euch nicht kennt, fünf Sekunden lang. Kann er danach sagen, was ihr macht und wo? Wenn nicht, ist die Botschaft zu unklar.
  3. Ladezeit messenGebt eure Adresse bei Google PageSpeed Insights ein. Google empfiehlt, dass der größte sichtbare Inhalt nach spätestens 2,5 Sekunden steht. Langsame Seiten kosten Besucher.
  4. Kontakt mit einem KlickIst eine Anfrage von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar? Lässt sich die Telefonnummer am Handy direkt antippen?
  5. Formular testenSchickt euch selbst eine Anfrage über das Kontaktformular. Kommt sie an, und zwar nicht im Spam-Ordner? Formulare fallen oft unbemerkt aus, etwa nach Updates.
  6. Aktualität prüfenStimmen Öffnungszeiten, Ansprechpartner, Preise und Leistungen? Steht irgendwo noch „Aktuelles 2021“? Veraltete Inhalte wirken, als gäbe es euch nicht mehr.
  7. Echte BilderZeigt die Website euer Team, eure Arbeit, eure Räume? Oder Stockfotos, die genauso bei der Konkurrenz stehen könnten?
  8. Bei Google suchenSucht nach eurer Leistung und eurem Ort, zum Beispiel „Tischler Aurich“. Taucht ihr auf? Ist euer Google-Unternehmensprofil vollständig, mit Fotos und Bewertungen?
  9. Sicherheit und TechnikSteht vor der Adresse ein Schloss-Symbol, also https? Bei WordPress: Sind WordPress, Theme und Plugins aktuell, und läuft eine unterstützte PHP-Version? Mehr dazu in PHP 8.2 läuft aus.
  10. PflichtangabenSind Impressum und Datenschutzerklärung von jeder Seite aus erreichbar? Das Impressum ist für geschäftliche Websites Pflicht, Grundlage ist seit Mai 2024 das Digitale-Dienste-Gesetz.
So wertet ihr aus: Ein, zwei Schwachstellen lassen sich oft schnell beheben. Hakt es an fünf oder mehr Punkten, lohnt sich meist ein Neustart statt Flickwerk.

Kurz zusammengefasst

  • Am Handy prüfen, nicht nur am Laptop.
  • Botschaft, Ladezeit und Kontakt entscheiden über Anfragen.
  • Formular regelmäßig selbst testen.
  • Technik aktuell halten, Pflichtangaben verlinken.
Lieber einen zweiten Blick von Profis?Wir prüfen eure Website und sagen ehrlich, was sich lohnt und was nicht.
Website prüfen lassen
Quellen: web.dev (Core Web Vitals), Digitale-Dienste-Gesetz (DDG).
Fragen

Kurz beantwortet (FAQ)

Wie oft sollten wir unsere Website prüfen?

Mindestens zweimal im Jahr und nach jedem größeren Update. Das Kontaktformular am besten jeden Monat kurz testen.

Welche Werkzeuge brauchen wir?

Ein Smartphone, einen Browser und Google PageSpeed Insights. Alles kostenlos.

Unsere Seite ist langsam. Was können wir tun?

Häufige Ursachen sind große Bilder, zu viele Plugins und ein langsamer Server. Oft bringt schon das Verkleinern der Bilder viel.

Reicht eine Überarbeitung, oder brauchen wir eine neue Website?

Bei einzelnen Schwachstellen reicht meist eine Überarbeitung. Ist die Technik veraltet und hakt es an vielen Stellen, ist ein Neustart oft günstiger als Flickwerk.

Wie lange dauert eine neue Website bei euch?

Vom Auftrag bis zur fertigen Website in der Regel 4 bis 6 Wochen.